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FT-Bericht vom 24. Juli 2006 über die Schwarzbuchlesung

    Nur 0,4 Prozent des Preises kommen bei Produzenten an

    Bamberg - Zu einer Lesung aus dem neuen Schwarzbuch der Markenfirmen hatte attac-bamberg in die Buchhandlung Collibri eingeladen. Die AG Discounter, die zu dem Thema recherchiert hatte, las Texte zu den Themen Kleidung, Handys, Spielzeug und Schokolade und präsentierte dazu Bilder.

    So erfuhren die in großer Zahl anwesenden Zuhörer, dass beispielsweise bei einem Turnschuh lediglich 0,4 Prozent des Kaufpreises als Lohn an die Produzenten geht. Oder unter welchen Bedingungen Coltan, das für die Herstellung von Handys und Computerchips nötig ist, im Kongo abgebaut wird und wie politische Interessen des Landes mit wirtschaftlichen Interessen transnationaler Konzerne ein unheilvolles Bündnis eingehen.

    Im Anschluss ergab sich eine rege Diskussion mit dem Publikum über Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen sowie die Chancen auf eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung. Außerdem wurden vom Weltladen fair gehandelte Produkte zum Kauf angeboten.

    "Die Lesung war ein voller Erfolg" war das Fazit, das Corinna Geenen, die die Moderation des Abends übernommen hatte, und die Vortragenden Stephan Kettner, Anja Stahl, Sandra Friedrich und Susanne Starke ziehen konnten. Geplant ist, die Lesung in Zusammenarbeit mit Schulen zu wiederholen.

    Mehr im Netz: www.attac-bamberg.de



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